Zeitleiste

  • Bayern verordnet Ausgangsbeschränkung

    Als erstes Bundesland verordnet Bayern eine Ausgagsbeschränkung, das bedeutet

    Verboten ist

    • Schließung der Restaurants / Baumärkte
    • Treffen von Menschen im Freien, mit denen man nicht zusammenlebt

    Erlaubt ist

    • der Weg zur Arbeit
    • notwendige Einkäufe
    • Spaziergänge allein oder mit Menschen mit denen man zusammenlebt
    • Sport im Freien

     

  • München: Befreiung von der Betriebspflicht

    Das KVR München verzichtet auf die Betriebspflicht. Nachdem aber das Abmelden von Fahrzeigen nicht möglich ist, und somit keine Kosten (Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer usw.) eingespart werden können, ist der Verzicht auf die Betriebspflicht vollkommen sinnlos.

  • Corona-Pandemie / Bayern ruft den Katastrophenfall aus / Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen
  • Bundesverband macht sich für Wirtschaftshilfe stark
    • Suspendierung der Abführung von Sozialbeiträgen, deren Meldung ansonsten zum 25. März fällig wären. Viele Unternehmen würde diese Abführung in der aktuellen Lage direkt in die Insolvenz führen. Dies gilt es sehr kurzfristig zu verhindern.
    • Liquiditätsbeihilfe in Höhe von 1.500 Euro pro Fahrzeug und Monat der Krise - beginnend im März. Diese Zahlungen sind als unbürokratische Sofortzahlung hervorragend geeignet, um Insolvenzen zu verhindern. Die Zahlung sollte auf begründeten Antrag erfolgen.
    • Taxifahrten zum halben Preis für die Inhaber von ÖPNV-Zeitkarten (Monats- oder Jahreskarten). Durch einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 50 % für Taxifahrten würde der ÖPNV als möglicher „Übertragungsweg“ entlastet, die Gesundheit der Bevölkerung geschützt und gleichzeitig die wirtschaftliche Lage der Taxiunternehmen gestärkt. Diese Maßnahme wäre geeignet, um die Infektionswelle entsprechend der Zielsetzungen der Bundesregierung zu verlangsamen („Flatten the Curve“).
  • Weltweit betrachtet spricht die WHO seit dem 11. März 2020 von einer Pandemie
  • Erster Infektionsfall in Bayern
    Der erste Infektionsfall wurde am 28. Januar 2020 bei einem 33-jährigen Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto in Stockdorf festgestellt. Er hatte sich während einer firmeninternen Schulung bei einer am 19. Januar aus Shanghai angereisten Kollegin infiziert. Der Erkrankte hatte am Wochenende 25./26. Januar leichte Erkrankungssymptome und war am Montag wieder zur Arbeit gekommen; erst eine Mitteilung aus China über den Krankheitsnachweis der Kollegin führte zu seiner Untersuchung. Er wurde im Klinikum Schwabing behandelt bzw. isoliert. Zwischenzeitlich hatten er oder seine Kollegin 13 weitere Webasto-Mitarbeiter oder indirekt deren Angehörige infiziert.